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Webtexte, die Leser erreichen

Viele Webseiten-Texte sind zu ausschweifend und zu lang. Denn häufig werden Texte, die für die Image- oder Produktbroschüre erstellt wurden, einfach für das Internet zweitverwertet. Was dabei viele nicht wissen: die Anforderungen an Printtexte gegenüber jenen für den Onlinebereich unterscheiden sich gravierend. Warum das so ist? Leseverhalten ist medienabhängig. So ist Lesen am Bildschirm anders als das Lesen von Printprodukten. Am Rechner wird eher quer gelesen. Der Text wird gescannt auf der Suche nach relevanten Stichworten. Gedrucktes dagegen wird eher Wort für Wort und von oben nach unten durchgelesen.

Einfach an den Leser denken

Beherzigt man einige wenige Grundsätze bei der Texterstellung, erleichtert man seinen Websitebesuchern das Erfassen von Informationen und erhöht damit die Chance, auf seine Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Und darauf kommt es schließlich an.

  • Eine aussagekräftige Überschrift greift das wichtigste Schlüsselwort auf.
  • Die Kernaussage des Textes eröffnet den Text.
  • Kurze und präzise Zwischenüberschriften unterteilen den Text in Themenblöcke.
  • Wichtige und für den Argumentationsverlauf zentrale Stichworte werden durch Auszeichnung hervorgehoben.
  • Die zentralen Fakten werden in aller Kürze auf den Punkt gebracht.
  • Umfassendere Ausführungen werden auf eine separate Seite ausgelagert und im Ursprungstext entsprechend verlinkt.

 

Man spricht (verständliches) Deutsch

Fachjargon, Anglizismen und Fremdwörter gilt es zu vermeiden! Natürlich verlangen bestimmte Themengebiete ein gewisses Maß an Fachterminologie. Trotzdem sollte stets bedacht werden, dass nicht jeder Besucher den gleichen fachlichen Hintergrund hat. Der Leser dankt es, indem er eher geneigt ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Von:

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